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„…entführt er seine Hörer in eine Wunderwelt, in der alles neu und nie gehört erscheint, ohne dass irgendetwas erzwungen oder berechnet wirkt. Piemontesi nimmt die Zuhörer mit auf seine eigene Entdeckungsreise durch diese Musik.”  Berliner Zeitung

Der in Locarno geborene Pianist Francesco Piemontesi hat sich durch Auszeichnungen bei mehreren großen Wettbewerben international einen Namen gemacht, z.B. beim Concours Reine Elisabeth 2007 in Brüssel. Zwischen 2009 und 2011 wurde er zum „BBC New Generation Artist“ gekürt. Er gilt als einer der herausragenden neuen Mozart-Pianisten; den Worten des Daily Telegraph zufolge weist Piemontesis Spiel ihn „als einen Mozartianer aus, wie er mit dieser Kultiviertheit und Abgeklärtheit selten anzutreffen ist.“ Gleichwohl versucht er diese Qualität, im Recital wie im Konzert, mit anderem, nach-klassischen Repertoire in Balance zu bringen: Debussy, Ravel, Liszt, Dvořák und Bartók ebenso wie die Komponisten des großen deutschen Repertoires. Über sein Debüt bei den BBC Proms im August 2014 schrieb die Financial Times: „Die ‚Burleske‘ bietet einen virtuosen Klavierpart, und Francesco Piemontesi glänzte mit pfeilschneller Sorglosigkeit, um dieser nach der Pause in Mozarts A-Dur-Rondo KV 386 Klavierspiel von lyrischer Schönheit gegenüber zu stellen.“

Francesco Piemontesi photo: Marco BorgreveKennzeichnend für Piemontesis Spiel sind technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette sowie die Kultiviertheit des Ausdrucks. Einer seiner großen Lehrer und Mentoren, Alfred Brendel, hat, wie Piemontesi sagt, ihn „die Details der Dinge zu lieben“ gelehrt.

Er tritt mittlerweile weltweit mit renommierten Ensembles in Erscheinung: Los Angeles Philharmonic, Cleveland Orchestra, London Symphony Orchestra, Wiener Symphoniker, Pittsburgh Symphony, NHK Symphony Orchestra, Israel Philharmonic, Tschechische Philharmonie, Sankt Petersburger Philharmoniker, Budapest Festival Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, die Sinfonieorchester des NDR, SWR, SR und HR, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, Oslo Philharmonic, Swedish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony, Orchestre de la Suisse Romande, Tonhalle-Orchester Zürich, Chamber Orchestra of Europe, Scottish Chamber Orchestra.

Er ist mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Charles Dutoit, Ivan Fischer, Manfred Honeck, Yuri Temirkanov, Neeme Järvi, Vladimir Ashkenazy, Marek Janowski, Sir Mark Elder, Ton Kopmann und Sir Roger Norrington aufgetreten.

Piemontesi spielt mit einer Vielzahl von Kammermusikpartnern – Leif Ove Andsnes, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann, mit Renaud und Gautier Capuçon, Yuri Bashmet, Angelika Kirchschlager, Heinrich Schiff und dem Emerson-Quartett,

2017_Bio02Im Solo-Recital ist er an vielen renommierten Adressen des Konzertlebens aufgetreten: z.B. Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam, Carnegie Hall und Avery Fisher Hall New York, Berliner Philharmonie, Wiener Konzerthaus und Musikverein, Tokyo Suntory Hall sowie in Rom, Zürich, Paris und Brüssel. Einladungen zu Festspielen erhielt er vom Edinburgh International Festival, von La Roque d’Anthéron, New York Mostly Mozart, Chopin International Music Festival in Warschau, den Festivals von Luzern und Aix-en-Provence und dem Schleswig-Holstein Musik-Festival.

Francesco Piemontesi hat mehrere herausragende Einspielungen vorgelegt, darunter Schumann-Sonaten und ein gemischtes Programm mit Händel, Brahms, Bach und Liszt für Avanti Classics und in jüngerer Zeit drei Aufnahmen für Naïve Classique: Mozart-Klavierwerke, Schumann und Dvořáks Klavierkonzert mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek und Debussys Préludes die im Lauf des Jahres 2015 veröffentlicht werden sollen.

Piemontesi studierte bei Arie Vardi, bevor er mit Alfred Brendel, Murray Perahia, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg zusammenarbeitete.

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